Les Saintes, Guadeloupe – traumhafte französische Inseln

Wir arbeiten uns weiter nach Norden vor stoppen jeweils für zwei Tage auf den französischen Inseln Les Saintes und Guadeoupe. Von Les Saintes hatten wir bereits Gutes gehört, von Guadeloupe eher ‚lasst es links liegen‘. Auch ohne tiefere Einblicke in beide Inseln bekommen zu haben, können wir wieder nur Gutes an diesen Orten finden. Ja, auch hier gibt es keine netten Boatboys und somit Fisch nur im Restaurant oder Supermarkt, dennoch strahlen beide Inseln eine Ruhe und Langsamkeit aus, dass wir gerne länger dort geblieben wären.

Beide Inseln sind großartige Schnorchel- und Tauchgebiete. Auf Les Saintes legen wir am späten Nachmittag eine gemeinsame Schnorchelstunde ein, sehen Feuerfische und Lobster. Auf dem Rückweg zur ANNE, immerhin fast eine Seemeile entfernt die wir mit dem neuen Dinghi problemlos zurücklegen können, treffen wir wieder auf die ROTE GRÜTZE, ein befreundetes Schiff welches wir zuletzt auf Lanzarote gesehen haben. Wir werfen ein kurzes ‚Hallo‘ herüber und sehen zu, dass wir vor Anbruch der Dunkelheit zurück zur ANNE kommen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Guadeloupe. Beim ‚Belauschen‘ des Funkverkehrs hören wie die FLORENTINE und verabreden kurzerhand, dass wir einen Stop in der Marina machen. Ohne Wassermacher an Bord ist es alle paar Wochen nötig unsere 540l fassenden Wassertanks aufzufüllen. Diesel und Strom haben wir stattdessen im Überfluss.
Wir genießen das Wiedersehen mit Peter und Katrin, Nette mixt uns ihre allseits geschätzten Cocktails bei denen herrlich die letzten Erlebnisse und Geschichten ausgetauscht werden.

Guadeloupe, Pigeon Island ist der nächste Stop an dem wir zwei Tage verweilen. Der maritime Nationalpark Jaques Cousteau lädt zum verweilen ein. Keine 10m von den Felsen entfernt, machen wir an einer Boje fest und können direkt vom Boot aus tauchen und schnorcheln.
Ein Traumtag wie er nicht schöner sein kann. Nette und ich gehen in 10-12m Tiefe tauchen und die Kinder können uns von der Wasseroberfläche aus sehen und begleiten. Immer wieder kommt eines der Schwimmkinder uns entgegengetaucht, und wirft uns freudiges Winken entgegen. Einfach schön zu sehen, welche Schwimm- und Tauchfertigkeit die drei entwickelt haben und wie Selbstverständlich der Umgang mit dem Wasser ist. Die ansässige Tauchschule füllt unsere Flaschen für kleines Geld, so dass wir am nächsten Tag erneut tauchen können. Diesmal nimmt Nette die Kinder auf 1-2m Tiefe mit sich runter, ich filme (siehe unten das Ergebnis) derweil mit Lasse’s neuer GoPro. Hoffentlich hält diese nun länger ;-).

Nach einem weiteren kurzen Stop in Deshaies, nordwestliche Höhe von Guadeloupe, segeln wir weiter nach Montserrat.

Nette taucht

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Hier ein kleines Video unseres Tauchgangs:
ANNE Dive small

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