Das große Beladen und die Queen Mom

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Einer geht noch rein, oder wie viel braucht es um ein Schiff zu versenken ;-). Nette hat sich mit all den Büchern (ca. 100kg), gesunden Lebensmitteln (80kg Getreide, 20kg Müsli, 30kg Nudeln) wirklich alle Mühe gegeben, sich auf wirklich absolut notwendige Dinge zu beschränken, der Fön blieb zu hause ;-). Meine persönliche Top 3 an Dingen, die unbedingt auf eine Segelyacht gehören:

Top 3: zwei Boogie Boards

Top 2: ein Roller und ein Skateboard

Top 1: zwei Kiteboards , drei Kite Schirme + Tauchausrüstung und Schnorchelequiment

Frei nach dem Motto „zurücktragen geht immer“ haben wir die letzten Tage hartnäckig daran gearbeitet, die Belastungsgrenze von Herberts Hänger in neue Sphären zu heben. Gesagt getan – der Hänger war am Samstag morgen Punkt 9:00 Uhr gepackt, das Kleinkommando ebenfalls startklar. Nach endlosen 4,5h Anreise haben wir es uns dann erst einmal mit Lutz an Bord bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen. Lutz hat irre viel Erfahrung und hat uns von seinem jüngsten Überführungstörn (ca. 2500sm) mit einer 20m Segelyacht von Bordeaux nach Malta berichtet und nebenbei wichtige finale Tipps zur Überfahrt in den Süden mitgegeben.  Kurz vor dem WM Anstoß (Deutschland – Ghana) haben wir uns dann eine Zwangspause bei Spaghetti mit Rucola und Tomaten verordnet und nebenbei das schöne Spiel auf unserem XXS-Taschenformat Fernseher genossen.

Sonntag hieß es dann – „es lebe das Chaos – Hauptsache man fährt los“. Um 11:00 Uhr haben wir die Leinen losgeworfen und sind mit auflaufenden Wasser und Wind von achtern elbaufwärts gesegelt. Die Fahrt war erneut mit Sonne gekrönt und einfach nur ein Highlight. Wir haben den spektakulären Schiffsverkehr einfach nur in uns aufgesogen. Queen Mary 2, ein Viermaster vor dem Cityhafen und viele Container Schiffe, Lotsen, Piloten, Barkassen usw..

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Rund um ein genialer Tag, wenn man von den gefühlten 10 Tonnen Proviant die geschleppt wurden mal absieht. In der Tat haben wir eher ein Platz Problem beim Proviatieren, denn ein Gewichtsproblem. Nach ein paar Rechnungen haben wir schnell rausgefunden, dass es uns eher am Raum mangelt, als dass das Zuladegewicht der begrenzende Faktor wäre.

Was soll ich sagen – wir sind  in Hannover nun wieder gut angekommen und alles hat tatsächlich ins Schiff reingepasst. Hätte ich nie gedacht, Nette war sich immer sicher ;-), dass es passt. Ich bin gespannt, was wir in den verbleibenden fünf Tagen noch an weiteren Proviant-Ideen entwickeln ;-)).

 

 

 

 

7 Gedanken zu „Das große Beladen und die Queen Mom

  1. Hey Ihr 5
    Wollte mir nicht nehmen lassen auch einen Kommentar zu schreiben, obwohl wir noch „anders“ in Kontakt stehen…..also….
    Jetzt habt Ihr es eeeeeeendlich geschafft nach all dem Stress. Wie groß der ist erlebe ich ja auch grad hautnah -:)
    Also noch einmal….immer kinderfreundliches Segel….die berühmte Handbreit
    …..und 2fingerbreit Rotwein im Glas…
    Wünsche Euch viiiiiiiel Spaß.
    Und denkt daran….wer den englischen Kanal schafft kann überall !!!!!! auf der Welt segeln….
    Bis dahin
    Kay

  2. Hey Ihr 5,
    wir Wünschen Euch einen wunderschönen Törn und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Träume nicht dein Leben, lebe Deinen Traum! Ihr habt alles Richtig gemacht…
    Wir freuen uns auf viele tolle Bilder
    Gruß
    Elli, Chrizz und Kidz

    1. Hi Chris,

      danke für die Blumen, zumindest sind wir losgekommen, das ist schon mal was ;-). Jetzt heißt es auch durchhalten, und die vielen klinen Hürden nehmen. Heute hatte das Wetter wieder so ein paar vorbereitet, gute 6 Windstärken gegenan.

      Schöne Tage
      die 5Ws

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