Barbuda – Land of Sea and Sun

Nach drei Tagen verlassen wir Antigua ins 40sm entfernte Barbuda. Obwohl Antigua und Barbuda zusammengehören, muss ein Anlanden in Barbuda 48h vor Ankunft über die Behörden von Antigua an Barbuda mitgeteilt werden. Die Überfahrt verläuft prima, wir segeln die Strecke mit gutem Wind in sechs Stunden und sind bereits um 14 Uhr vor Ort. Voller Tatendrang steigen wir in unser Dingi, wollen wir doch den unvergleichbaren Stand unsicher machen. Barbuda liegt etwas weiter nördlich, also windwärts gerichteter, so dass sich nur wenige Yachten in diese Gegend verirrend, schon gar keine Supermotoryachten ;-). Das Anlanden sieht gar nicht gut aus. Bis auf 10m fahren wir den Strand heran und bestaunen die imposante Brandung. Ca. 1-2 Welle bricht sich am steilansteigenden Strand. Das ist zu viel, enttäuscht und genervt drehen wir um, wollen wir doch Dinghi und vor allem den Motor nicht so leicht riskieren. Eine gute Entscheidung -per Mail erfahren wir von der FAJO, dass Silke und Mathias beim Anlanden umgeschmissen werden. Vorausschauend haben sie ihren Motor an Board gelassen und können so über den „Überschlag“ noch lachen. Wir machen das Beste draus und bereiten uns wieder an Bord zurück gekehrt ein paar Creps zu, lecker!
Am nächsten Tag sieht die Welt anders aus. Der Nordswell hat nachgelassen und wir wagen es so erneut, haben wir doch schon per Telefon eine Tour zu den Fregattvögeln gebucht. Das Anlanden am Strand klappt prima, hinterlässt es dennoch einen guten Geschmack, was uns am Vortag erwartet hätte.
George Jefferey unser Tourguide, ist wieder mal ein goldrichtiger Tip. Was die Imray Revierführer an der europäischen Küste sind, ist der Chris Doyle Guide für die Lee- und Windwards in der Karibik. Chris schreibt neben jeder nautischen Ansteuerungshilfe, die besser sind als die Navionics Charts, auch noch detailliert was man sich auf den Inseln anschauen kann. Ferner hält er jeweils Tipps für die Tour Guides bereit, die immer hervorragend sind.
George fährt mit uns zu den Brutstätten der Fregattvögel. Die Fregattvögel sind wahre Flug-aber nicht Schwimmkünstler. Wie kleine Bomben stürzen sie vom Himmel auf die Wasseroberfläche herab, um dort fliegende Fische zu fangen. Der Wiederaufstieg muss binnen Sekunden gelingen, Fregattvögel können nicht schwimmen. George ist ein sehr wissender Guide, der nebenbei vieles von der Insel bekannt gibt. Wir genießen die zwei kurzweiligen Stunden sehr und können diese nur jedem Nachreisenden wärmstens ans Herz legen. George hat uns mit vielen Details zu seinem Leben uns seiner 5 Kinder, von denen zwei im Ausland studieren, unterhalten und uns zum Abschluss sogar noch fünf Lobsters geschenkt, die er während unser Ausfahrt aus seinen Käfigen entnommen hat. Das Lächeln auf dem Gesicht, seine Entspanntheit wird uns noch lange positiv in Erinnerung bleiben. Sicherlich auch die schönen Vögel ;-).

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6 Gedanken zu „Barbuda – Land of Sea and Sun

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