Archiv für den Tag: 14. November 2014

Die Uhr tickt unaufhörlich

Die Tage verfliegen gerade nur so und scheinen uns unter den Händen zu zerrinnen. Kommen wir wirklich nicht voran oder werden die Punkte auf unser Liste immer länger? Wohl beides. Beständig finden sich neue Kleinigkeiten die gefixt und instand gesetzt werden wollen. Nachdem heutigen professionellen Riggcheck wird klar, unser Rigg sieht stabil und gut aus. Einzig der Block am Top des Mastes der unser Parasail (Wingacker) halten soll, erscheint etwas unterdimensioniert und gehört getauscht. Also morgen wieder mal in den Mast und kurz getauscht. Könnte was für Nette sein, wenn ich mir das so recht überlege ;-).
Jeden einzelnen Punkt für sich betrachtet ist lächerlich, manchmal dauern die Dinge effektiv nur 10 min, sofern alles vorhanden ist…. . Und genau hier fängt das Fahrtenseglerleben an. Die Beschaffung der Teile und sei es nur ein neues Kabel für unser UKW Funkgerät kann wahrlich eine halbtages Beschäftigung sein. Wo bekomme ich so was, wie komme ich da hin, wann ist es verfügbar und passt es wirklich so? Dinge die zu hause mittels Internet ein paar Minuten dauern können hier gut und gerne mal ein paar Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Umso größer ist dann jedoch auch die Freude wenn etwas abgeschlossen ist.

Was ist sonst noch so passiert und wie geht es weiter. Nette hat super geniale Schwarzbrote gebacken, wir haben uns den zweiten Teil von Lauras und Torstens Entdeckungstour in der Karibik mit ein paar anderen Familien angeschaut, Ölwechsel und Filter wurden gewechselt, die große jährliche Party der Familie Calero wurde in der Marina Porto Calero abgehalten und wir waren mittendrin, die Kinder erfreuen sich an den zahlreichen anderen Boatkids und bekommen von dem ganzen Vorbereitungen wenig mit, bis auf ein über die Maßen chaotisches Schiff, unsere Tauchausrüstung wurde erneut genutzt um ein Ehering und ein Scooter aus dem Hafenbecken zu bergen und unser Vorsegel trifft immer noch ‚planmäßig‘ einen Tag nach dem Start ein.

Am Sonntag soll es also losgehen. Wir werden wie immer punktgerecht fertig sein und mit der Flotte über die Startlinie fahren. Wie es dann weitergeht werden wir in Abhängigkeit von der Segellieferung abhängig machen. Zurzeit versuchen wir das Segel in Gran Canaria zustellen zu lassen, um es dort auf dem Wege quasi aufzusammeln.
Da die Windvorhersage jedoch alles andere als ideal ist, kann uns dieser Zwangsstop vielleicht ganz gut tun.

Wir nehmen es wie es kommt und sind guter Dinge, dass es sich fügen wird.

IMG_3256.JPG

IMG_3273.JPG

IMG_3285.JPG