Archiv für den Monat: Oktober 2014

Porto Santo – ANNE an der Mauer verewigt

In einigen Häfen ist es seit Jahren Tradition, dass man sich nach speziell nach längeren Fahrten mit einem Bild gezeichnet von der Crew an der Hafenmauer verwerwegt. Auch wir haben uns diesem Spaß hingegeben, Nette und die Kinder haben das tolle Werk vollbracht.

Lasse hat folgende Anleitung zum Nachbauen verfasst:

Mauerbild für Fahrtensegler
In folgender Anleitung wird erklärt, wie ein Mauerbild für Fahrtensegler erstellt wird. Als Grundlage wird unser eigener Entwurf verwendet. Zunächst benötigt man folgendes Material: ein großes Stück Pappe, Farbe zum Sprühen oder zum Pinseln, Pinsel und einen spitzen Bleistift oder einen Edding.

Als erstes sollte man sich grobe Gedanken über die Form, das Gestalten (eventuell Verwendung von Schabloden) und die Reihenfolge der Arbeitsschritte machen. Als nächstes sollte man sich das benötigte Material besorgen. Zum Beispiel Farbe und Pappe für eine Schablone. Nun kann man aus der Pappe Schablonen erstellen, die das Logo darstellen. Die Schablonen erleichtern einem später die meiste Arbeit. Man muss sich nun einen großen freien Fleck an der Mauer aussuchen, um später an diesem freien Platz sein Mauerbild auftragen zu können.
Dann muss man den Hintergrund färben, um auf diesem das spätere Bild malen zu können. Als nächste muss man die Figuren, Tiere oder Schrift auftragen. Hierfür haben wir die von uns erstellten Schablonen verwendet. Als letzten Arbeitsschrift kann man die Feinheiten mit einem Pinsel oder Edding malen.

Tipp: Ohne die Schablonen hätte unser Bild viel länger gedauert

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Porto Santo – warum nicht einfach hierbleiben?

Susan, Lotta, Gunner- keine Sorge wir bleiben nicht hier 😉 sondern freuen uns schon jetzt auf Euch.

Die vergangenen Tage verlaufen wie im Fluge, so viele Dinge passieren in kurzer Abfolge seit dem wir hier angekommen sind. Erstmal viel Schlafen nach der langen Überfahrt, die ANNE von der dicken Salzkruste befreien, neugewonnene Freunde wiedertreffen, neue Kontakte schließen, Baden im wunderschönen Atlanik, Schule machen, die Insel ‚bereisen‘, Käffchen schlürfen, eine spontane Stegparty mit der Cruising Familie mit bis zu 20 Schiffen feiern, den Wingaker Parasail testfliegen, Blogs schreien und lesen, etc..

Porto Santo versprüht einen ungemeinen Charme als Fahrtensegler Hafen, der Reisende aus aller Herrenländer nach ihrer Atlantiktour wieder zusammenführt. Aberwitzigste Treffen ergeben sich (Delfin Jürgen trifft Froesie Franco und stellt fest, dass dieser ihm vor Jahren seine Maxi 77 verkauft hat, gibts doch gar nicht, doch!), wir treffen auf TO Seminarteilnehmer die wir letztes Jahr kennengelernt haben, etc.. Allen gemein ist dieses nette verbindlich unverbindlich unaufdringliches ‚hallo, wo kommt ihr den her, wollt ihr denn hin‘. Die gestrige spontane Stegparty, initiiert von einem der vielen französischen Schiffe war der Gipfel der bislang erlebten unkomplizierten Völkerverständigung. Jeder spricht (Franzose spricht mit Franzose in englischer Sprache, damit der nicht französisch sprechende Deutsche auch versteht worum es geht) mit jedem und tauscht sich unaufdringlich aus. Kinder unterschiedlicher Boote finden sich unkompliziert zusammen, knüpfen Armbänder, führen sich ihre Boote vor oder laufen die Kaimauer Hände haltend auf und ab. Die Offenheit und Herzlichkeit ist besonders, was für ein Privileg Teil dieser Runde sein zu dürfen.

Die Weiterfahrt nach Madeira ist für Montag geplant. Vorher gilt es noch einiges zu tun. Bildliche Verewigung an der Kaimauer, Besuch des Kolumbus Museums, erneutes Wechseln der Opferannode am Propeller, die des Franzosen wird gleich mitgemacht usw. usw. vielleicht wird es doch Dienstag ;-).