Archiv für den Tag: 10. Oktober 2014

Madeira – viel Wasser, von unten und oben

Heute hat uns das „schlechte“ Wetter eingeholt. Fast die ganze Nacht hat es geregnet und auch am Tage war nicht viel Sonne zu sehen. Wenn es dabei jedoch wie hier 23 Grad ist, dann kann man es schon eine Weile aushalten ohne miese Laune zu bekommen.

Wie vereinbart, haben wir uns morgens um 10 Uhr an der Tauchstation gemeldet und hatten berechtigte Sorge, dass die heutige Tauchsession ausfallen müsse. Der Regen hatte Teile des roten Bodens nahe der Hotelanlage ins Meer gespült und damit einen Schleier über die sonst so glasklare Bucht gelegt. Nach Rücksprache mit den beiden Tauchinstruktoren gabe es jedoch schnell grünes Licht. Der Tauchgang war perfekt vorbereitet. Für jeden lag die passende Ausrüstung parat (mich hat besonders gefreut, dass mir die Anzuggröße wieder passte, die ich zu Zeiten des Studenabschlusses trug – wenn auch etwas Kraft an den richtigen Stellen aufgwendet werden musste ;-). Neele und Lasse fanden schnell in ihre Samskostüme, so dass wir nach einer kurzen Einweisung auch schon ins Wasser nahe der Marina stiegen. Nette und Torge blieben am Ufer, da Nette sich den Nacken verspannte hatte, bzw. dieser ihr noch von ihrem Sturz bei der Überfahrt von Lissabon nach Porto Santo wehtat. Für Torge wird dieses Erlebnis nachgeholt.

Der ca. 30 minütige Tauchgang war kurz gesagt, der Hammer, für die Kinder, aber wohl am meisten auch für den stolzen Vater. Nachdem wir schwimmend die ersten Meter mit dem roten Schleier überwunden hatten, wechselte die Farbe schlagartig ins blaue. Blau, blauer, Madeira. Das Wasser ist so klar und tiefenblau, dass es fast unbeschreiblich ist. So klar und rein habe ich es noch nie wahrgenommen, was sicherlich daran liegt, dass dies mein erster richtiger Tauchgang war. All das kann nur noch getoppt werden, wenn man seinen Kindern dabei zusehen kann bzw. man die Erlebnisse gemeinsam hat Wir sahen unzählige Fische, tauchten durch einen Tunnel schwammen gefühlt ohne Grenzen durch den Ozean. Während Neele sich an der Oberfläche aufhielt, konnten Lasse und ich bis auf 12 m tief tauchen das Gefühl der Schwerelosigkeit genussvoll auskosten. Danke Marco und Ester mit welcher Hingabe ihr uns diesen Sport ein wenig näherbringen konntet.

 

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