Archiv für den Tag: 14. August 2014

Camarinas – Eindrücke 2

„Alles ist gut“ – Ein Kommentar der Bulämie-Crew
Motiviert und gespannt erreichten wir mit dem Paddelboot die Anne und wurden von Neele und Stefan mit Kaffee und Zimtschnecken empfangen – die erste Falle, in die wir Landratten tappten. Nachdem wir das Schiff klar gemacht hatten und wir die sichere Bucht verlassen hatten, nahm das Schicksal seinen Lauf. Ein erstes Crew -Mitglieder ließ sich den Kaffee und die Zimtschnecken nochmal durch den Kopf gehen. Matten wurden verteilt und nach einer halben Stunde hatte sich das Schiff in ein Lazaret verwendet. Der Kapitän forderte uns auf, weiter viel zu trinken – keine hilfreiche Medizin! Schokolade wurde gereicht, womit kurz darauf die Reeling überzogen wurde. Der Kapitän hatte alle Hände voll zu tun: Eimer mit Wasser füllen, Reeling reinigen, Wasser verteilen, Fotos von der herrlichen Landschaft machen, Segel setzen… dazwischen ertönte immer wieder die Parole des Kapitäns : „Alles ist gut“
Nach unzähligen Verbeugungen über die Reeling erreichten wir erleichtert den sicheren Hafen.

Danke Stefan für diese unvergessliche und ausdrucksvolle Fahrt, danke für deine Seelenruhe und die anerkennenden Worte für unseren Beitrag – das nächste Mal sind wir wieder dabei.
Monika, Miri, Kili und Martin

Cabo Finisterre – wieder ein Kap bei Sonne und moderatem Wind

Nachdem der Außenborder nun endlich repariert und das lästige WC Problem ebenfalls vorübergehend behoben ist, sind wir heute eine Bucht weiter nach Ensenda del Sardineiro, einer netten kleinen Bucht auf der geschützten Atlantik abgewandten Seite hinter dem Kap Finisterre. Der Wind war anfänglich sehr schwach, was zusammen mit der durchaus imposanten Dünung von gut zwei Metern zu einem Kopfschmerztag führte. Waltraud und Wolfgang, wir sind uns sicher, dass lag nicht an eurem leckeren Wein!

Nur gut, dass wir die Strecke nicht zu lang wählten, so dass wir am Abend wieder eine herrliche Reispfanne mir Meeresfrüchten genießen konnten.
Erstmalig ist es uns gelungen, die Kinder vor 21:00 Uhr (Local time, nicht UTC Gunner 😉 ins Bett zu bringen, um den Abend und das Cockpit mal für uns ohne Geschnatter zu genießen. Das dort gelesen oder Geschichten gehört werden, ist ein Kompromiss der dem Bordfrieden zuliebe geduldet wird.

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