Archiv für den Tag: 10. August 2014

Interview mit Neele

Neeli was machst du gerade?
Ich höre gerade die 5 Freunde – die Jagt nach dem Smaragden

Dürfen wir Dir ein paar Fragen stellen?
Ja.

Wie findest du das Leben auf dem Schiff?
Toll. Ich finde es toll auf dem Schiff zu leben, weil es ist halt besonders, es kann halt nicht jedes Kind tun, weil manche Eltern das nicht wollen.

Was ist das schönste hier auf dem Schiff?
Dass wenn man auf dem Schiff lebt, Delfine, Robben und ganz viele andere tolle Tiere sieht in der freien Natur.
Das man halt mehr Zeit als sonst mit seinen Eltern hat

Haben Deine Eltern auch wirklich mehr Zeit für dich?
Ja, wenn Sie endlich mal die Geräte (ipad) weglegen.

Und wenn du dann Zeit mit Deinen Eltern hast, was machst du dann?
Spiele spielen, malen, lesen, kuscheln und kochen.

Was ist hier nicht so schön auf dem Schiff?
Wenn die hohen Wellen da sind und einem dann schlecht wird.

Stört dich der wenige Platz an Bord?
nein nur manchmal vermisse ich schon das ich kein eigenes Zimmer mehr habe und kein eigenes Bett mehr habe. Ich vermisse meinen Balkon. Was ich aber toll finde, ist daß Mama und Papa mir oft Kinderkaffee machen.

Wie war die letzte Woche mit dem ganzen Besuch?
Toll, das schönste war, dass Herbert so verrückt war und zu uns hingefahren ist, mal ganz einfach mit dem Auto – so viele Kilometer.

Was fandest du bisher auf der Reise am schönsten?
Die Seehunde in Frankreich und die Delfine, wie sie unter unserem Schiff durchgetaucht und gesprungen sind. Und wie sie uns jeden morgen auf der Biskaya besucht haben.

Was ist dein größter Wunsch für die weitere Reise?
Das wir zu der Karibik kommen und ich mit Schildkröten tauchen kann.

Vermisst du Deine Freunde?
Ja natürlich.

Her ein kleiner Videogruß an meine Freunde zu hause:

Neele, vielen Dank für die Zeit mit dir und das Interview.

Camarinas – Schutz vor Wind und Regen

Als wenn die Abreise von Herbert, Hannes und Annelie nicht schon traurig genug wäre, hat sich nun auch noch ein ausgewachsener Platzregen entwickelt. Rechtzeitig vor dem sich ankündigenden Starkwind haben wir den geschützten Hafen von Camarinas aufgesucht. Laut der Schraderschen Wetterprognose war in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit bis zu 30kn Windböen zu rechnen. Zuviel für uns, so dass wir spontan entschieden haben, doch den sicheren Hafen in Camarinas aufzusuchen. Danke nochmal Bert für Deine Einschätzung, es tut gut, solche Böen aus dem sicheren Hafen zu verfolgen, statt vor Anker liegend zu hoffen, dass derselbige hält.

Für die eigentliche kurze Überfahrt von ca. 17sm haben wir uns extra eine neue Crew angeheuert. Moni, Martin sowie die Kinder Kilian und Miri sind zu uns an Bord gekommen bzw. haben mit den anderen den Tausch gemacht. Leider mussten wir feststellen, dass 17sm bei 15-20kn auf die Nase doch für „Bordneulinge“ viel sein kann. Die Crew hat sich jedenfalls tapfer geschlagen und konnte den Tagestörn mit einem guten Anleger um 18:30 Uhr nach fast 4,5h erfolgreich beenden.
Die kommenden Tage stehen ein paar Reparaturaufgaben an, unser WC ist ausgefallen, der Außenborder muckt ein wenig, so dass wir ggf. noch ein paar Tage hier in der Bucht oder im Hafen liegen bleiben. Das gut daran ist, dass dies niemanden stört, wir haben unseren Reiserhythmus gefunden. Heute Abend oder vielleicht auch erst morgen kommen Torge und Lasse wieder an Bord. Beide haben die letzten Tage in der Ferienresidenz der Familie verbracht. Ferner werden wir David, meinen Neffen im besten Alter (15), in den Künsten der Seemannschaft unterrichten.
Vielleicht überlege ich mir, ob ich zusammen mit ihm das Bord-WC Problem angehe. So was schweißt bestimmt irre zusammen und ist gut für die Entwicklung des jugendlichen Charakters ;-).

20140810-100022-36022706.jpg

20140810-100021-36021981.jpg